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15. Bayerischer Familienunternehmer-Kongress in Nürnberg Dr. Eva Vesterling als Landesvorsitzende bestätigt – Appell der Familienunternehmer für Reformen, Wachstum und Zukunft
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Nürnberg, 18.06.2026. Unter dem Motto „Wirtschaft braucht: Reformen! Zukunft! Wachstum!“ kamen beim 15. Bayerischen Familienunternehmer-Kongress am Donnerstag rund 200 Familienunternehmerinnen und -unternehmer aus ganz Bayern in Nürnberg zusammen, um mit Vertretern aus Politik und Wissenschaft über Wege aus der anhaltenden wirtschaftlichen Schwäche zu diskutieren. Auf Einladung der Landesvorsitzenden der Familienunternehmer in Bayern, Dr. Eva Vesterling, sprachen unter anderem die Wirtschaftsweise Prof. Veronika Grimm sowie Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger über dringend notwendige Reformen für den Standort Deutschland. Im Rahmen des Kongresses bestätigten die Mitglieder Eva Vesterling zudem in ihrem Amt als Landesvorsitzende.

Eva Vesterling dankte den Mitgliedern für das Vertrauen und machte in ihrer Rede deutlich, wie ernst die Lage für viele Betriebe ist:

„Familienunternehmen stehen heute vor großen Herausforderungen: Zu viel Bürokratie und Regulierung, geringe politische Planungssicherheit und hohe Kosten schwächen den Standort massiv und führen zu sinkenden Investitionen. Internationale Konflikte verschärfen die Lage. Die meisten Probleme sind jedoch hausgemacht und damit auch behebbar. Wir Familienunternehmer appellieren an die Politik dringend Reformen umzusetzen. Ohne sie wird es kein Wachstum und damit keine sichere Zukunft in Wohlstand geben. Jetzt sind entschlossene politische Entscheidungen gefragt.“

Prof. Dr. Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, nahm beim Kongress besonders die strukturellen Herausforderungen des Standorts in den Blick: „Deutschland braucht dringend Reformen, um wieder auf einen dynamischen Wachstumspfad zu kommen. Der zentrale Hebel für nachhaltiges Wachstum ist technologischer Fortschritt, doch genau dieser wird hierzulande systematisch ausgebremst. Wenn Deutschland im internationalen Technologiewettbewerb bestehen will, braucht es ein deutlich innovationsfreundlicheres regulatorisches Umfeld und mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt.“

Der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, würdigte die Rolle der Familienunternehmen: „Mein Dank gilt den bayerischen Familienunternehmerinnen und -unternehmern: Ihr Mut, Ihr unermüdlicher Einsatz und Ihre Innovationskraft sichern unseren Wohlstand und die hohe Lebensqualität im Freistaat. Damit das so bleibt, schaffen wir Freiräume statt Fesseln. Wir treiben einen konsequenten Bürokratieabbau voran – weg von der Vollkasko-Mentalität, die alles bis ins Kleinste regeln will. Wir sind der Anwalt der Familienunternehmen im Bund und fordern immer wieder deutlich bessere Rahmenbedingungen für Mittelstand und Unternehmertum ein."

Der diesjährige Kongress der Familienunternehmer in Bayern sendet damit ein wichtiges Signal: Ohne spürbare Reformen drohen Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum dauerhaft geschwächt zu werden.