adidas hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen eine endgültige Vereinbarung über den Verkauf von Reebok an die Authentic Brands Group (ABG) für einen Kaufpreis von insgesamt bis zu 2,1 Mrd. EUR getroffen hat. Der Großteil des Kaufpreises wird bei Vollzug der Transaktion in bar gezahlt, der Rest setzt sich aus aufgeschobenen und bedingten Gegenleistungen zusammen. Der Abschluss der Transaktion unterliegt üblichen Vollzugsbedingungen und wird für das erste Quartal 2022 erwartet. adidas beabsichtigt, den Großteil des Barerlöses, der bei Vollzug der Transaktion erzielt wird, an seine Aktionäre auszuschütten.
adidas kaufte Reebok im Jahr 2006. Damals umfasste die Übernahme auch die Marken Rockport, CCM Hockey und Greg Norman, die adidas später für einen Gesamtbetrag von 0,4 Mrd. € veräußerte. Im Jahr 2016 leitete Reebok einen Turnaround-Plan namens „Muscle Up“ ein, durch den die Marke ihre Wachstums- und Rentabilitätsaussichten deutlich verbessern konnte. Im März dieses Jahres stellte adidas seine Strategie „Own the Game“ für das Jahr 2025 vor, die darauf abzielt, Umsatz und Profitabilität deutlich zu steigern und bis 2025 Marktanteile zu gewinnen. Während der Erarbeitung der Strategie hat adidas strategische Alternativen für Reebok geprüft, um sicherzustellen, dass sowohl adidas als auch Reebok für nachhaltiges Wachstum gut positioniert sind. Im Anschluss an diese Bewertung beschloss adidas, seine Bemühungen auf die weitere Stärkung der führenden Position der Marke adidas im weltweiten Sportartikelmarkt zu konzentrieren und kündigte die Einleitung eines formellen Verfahrens zur Veräußerung von Reebok im Februar 2021 an.
Quelle: https://ma-rev.de/e9e739