Strategische Nachfolgeregelung beim größten Geschäftsbereich von PwC / Friederich von Hurter übernimmt den Staffelstab von Uwe Rittmann / Bewährtes erhalten, Neues gestalten / Private-Equity-finanzierter Mittelstand und Ventures zusätzlich im Fokus
Frankfurt/München, 1. Juli 2026. Nachfolgeregelung und Generationswechsel zählen zu den kritischsten und wichtigsten Phasen eines Familienunternehmens. Aus dieser Erfahrung heraus hat der PwC-Geschäftsbereich Familienunternehmen und Mittelstand für sich selbst eine Übergangsregelung wie aus dem Lehrbuch getroffen: frühzeitig, strategisch geplant und mit einer ausreichenden Überlappungszeit zwischen Vorgänger und Nachfolger. Uwe Rittmann, seit 2018 Leiter Familienunternehmen und Mittelstand, übergibt zum 1. Juli an seinen Partnerkollegen Friederich von Hurter. Als Mentor und Sparringpartner wird Rittmann seinen Nachfolger noch ein Jahr begleiten.
Drängende Frage bei Familienunternehmen: Bin ich noch der richtige Gesellschafter?
„Die erfolgreiche und langfristige Zukunft eines Familienunternehmens scheitert leider viel zu oft an der nicht geklärten oder schlecht vorbereiteten Frage der Nachfolge“, sagt Friederich von Hurter, der zeit seines Berufslebens für Familienunternehmen gearbeitet hat – seit knapp zehn Jahren bei PwC, wo er von der Niederlassung München aus den Bereich Post Merger Integration innerhalb der Deals-Unit bundesweit aufgebaut hat.
Als Partner in diesem Bereich hat von Hurter etliche Transaktionen bei Familienunternehmen und Mittelstand begleitet. „Den automatischen Übergang von einem Familienmitglied auf das nächste gibt es schon lange nicht mehr. Immer mehr Unternehmer fragen sich ‚Bin ich noch der richtige Gesellschafter?‘. Die Antwort kann eine Fremdgeschäftsführung sein, aber ebenso der Teil- oder Komplettverkauf, z.B. an ein Private Equity-Unternehmen. Das beobachten wir immer häufiger.“ Friederich von Hurter wird deshalb folgerichtig den Fokus zusätzlich auf die Beratung von Private-Equity-finanzierten Unternehmen, aber ebenso auf Start-ups und Scale-ups (Ventures) erweitern. „Diese jungen Unternehmen sind ein Mittelstands-Segment mit besonderen Charakteristika, denen wir verstärkt Rechnung tragen wollen.“
Familienunternehmen und Unternehmerfamilien in Balance halten
Neben neuen Impulsen gilt für von Hurter aber auch das Motto: „Neues gestalten, Bewährtes erhalten“. Insbesondere der ganzheitliche PwC-Beratungsansatz „Wachstum managen“, der die Interessen von Familie und Unternehmen gleichzeitig berücksichtigt, sowie die starke regionale Präsenz und Verwurzelung in der Fläche mit derzeit 20 Standorten in Deutschland sind für ihn Erfolgsgaranten. „Ich freue mich, dass Friederich neue Schwerpunkte setzt, aber unsere DNA – die erfolgreiche Unterstützung für Familienunternehmen - erhält“, sagt Uwe Rittmann. „Dieser Kern ist unser ganzheitliches Serviceangebot, das die Inhaber-, Investoren- und Unternehmensperspektive berücksichtigt und nutzbringend für unsere Kunden verknüpft.“
Als Transaktionsberater bringt von Hurter dafür beste Voraussetzungen mit: „Bei komplexen Transaktionsprozessen bringen wir immer wieder die vielen und notwendigen Gewerke und Kompetenzen von PwC koordiniert zusammen. In dieser Ganzheitlichkeit sehe ich unsere große Stärke. Jetzt möchte ich gemeinsam mit den rund 4.500 Mitarbeitenden des Bereiches Familienunternehmen und Mittelstand dazu beitragen, die Erfolgsgeschichte des größten Geschäftsbereichs bei PwC Deutschland weiterzuschreiben.“
Zur Person:
Der 1977 in Frankfurt geborene Friederich von Hurter lebt heute in Miesbach, südlich von München. Nach Studienstationen in Hamburg, München und St. Gallen hat er bei verschiedenen Beratungsgesellschaften gearbeitet – zuletzt als Equity Partner bei Otto & Company Strategy Consultants. 2017 wechselte er als Partner Delivering Deal Value zu PwC in die Niederlassung München. Seine Freizeit verbringt der Vater dreier Kinder im Alter von 10, 16 und 18 Jahren am liebsten mit „family and friends“ in der Natur im Allgemeinen und in den Bergen im Besonderen: mit Schnee beim Skifahren oder ohne Schnee beim Bergwandern.