Die Gründer von ecotrek, einem Data-Mining-Unternehmen für Nachhaltigkeitsdaten verkaufen die Firma an EcoVadis, den laut eigener Aussage führenden Anbieter von weltweit anerkannten Nachhaltigkeitsbewertungen für Unternehmen. Beim Verkauf wurden die Unternehmensgründer von der internationalen Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke beraten. Mit der Lösung von ecotrek zur automatisierten Erfassung, Überprüfung und Analyse von Nachhaltigkeitsdaten und -dokumenten soll das Lösungsportfolio von EcoVadis deutlich ergänzt werden. Durch die Erweiterung und die Effizienzsteigerung der technologischen Möglichkeiten sollen die Kundenerfahrung verbessert, die Sichtbarkeit durch robuste Informationen über Geschäftspartner erhöht und damit globale Skalierbarkeit im Risikomanagement ausgeweitet werden.
„Wir haben unsere Technologie auf der Grundlage eines tiefgreifenden und wachsenden Marktbedarfs zur Vereinfachung und Beschleunigung von Nachhaltigkeitsanalysen entwickelt und validiert. EcoVadis ist der ideale Partner, um unsere Mission umzusetzen und Unternehmen bei der Umsetzung einer nachhaltigen Beschaffung auf globaler Ebene zu unterstützen,“ sagte Rena Kleine, Co-CEO von ecotrek.
In Anbetracht der zunehmenden regulatorischen Entwicklungen und neuer Gesetze, wie dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und der geplanten Sorgfaltspflichten-Richtlinie der EU-Kommission, ermöglicht die kombinierte Lösung von EcoVadis und ecotrek den Kunden einen enormen Vorsprung vor ihren Mitbewerbern bei der Risikoüberwachung und der Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung in ihren Lieferketten.
Das Team, das die Gründer von ecotrek beraten hat, wurde von Dr. Fabian Christoph (Corporate / M&A) geleitet und bestand aus Philipp Paul Niedermeyer (Corporate / M&A), Dr. Jens Wrede (Tax) sowie Cyrille d’Amécourt und Catherine Olive (Corporate / M&A, Osborne Clarke France).