Finanzierung
Milbank berät DEUTZ bei Finanzierung des Erwerbs für die FFG Flensburger Fahrzeugbau GmbH
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Milbank LLP hat die DEUTZ AG bei der Akquisitionsfinanzierung für die Übernahme der FFG Flensburger Fahrzeugbau GmbH („FFG“) und der Refinanzierung von DEUTZ mit einem Kreditvolumen im Milliardenbereich beraten. Durch die Übernahme der FFG baut DEUTZ seine Präsenz im Verteidigungssektor maßgeblich aus und positioniert sich, um von der strukturellen, langfristigen Wachstumsdynamik der Verteidigungsindustrie zu profitieren.

Das Finanzierungspaket dient der Übernahme von FFG sowie dem laufenden allgemeinen Finanzierungsbedarf von DEUTZ und FFG. Das Closing der Transaktion wird für Ende 2026 oder das erste Quartal 2027 erwartet.

FFG wurde 1872 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Flensburg. Das Unternehmen ist ein OEM und Systemintegrator für gepanzerte Ketten- und Radfahrzeuge im Verteidigungsbereich. Das Unternehmen erwirtschaftete 2025 einen Jahresumsatz von ca. €760 Mio. Euro und beschäftigt mehr als 1.100 Mitarbeiter. FFG beliefert internationale Kunden, NATO-Mitglieder sowie die Ukraine. FFG ist zertifizierter Partner für den Großteil der wichtigsten Landsysteme der Deutschen Bundeswehr.

DEUTZ wurde 1864 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Köln. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen vom Hersteller klassischer Antriebssysteme zu einem Systemanbieter innovativer und nachhaltiger Mobilitäts- und Energielösungen für Anwendungen in Baumaschinen, Material Handling, Landtechnik, Energie und Verteidigung entwickelt. Das Unternehmen erwirtschaftete 2025 einen Jahresumsatz von knapp €2,1 Mrd. und beschäftigt rund 6.000 Mitarbeiter. DEUTZ ist an der Frankfurter Börse notiert und seit März 2026 im MDAX.

Das Milbank-Team, das DEUTZ bei dieser Transaktion beraten hat, wurde von Partner Dr. Thomas Ingenhoven (Banking & Finance, Frankfurt) geleitet und umfasste Special Counsel Dr. Thomas Möller sowie die Associates Miriam Arimond und Jan-Henrik Busch (alle Banking & Finance, Frankfurt). Die steuerrechtliche Beratung lag bei Partner Dr. Thomas Kleinheisterkamp und Associate Dr. Christoph Wolf (beide Tax, München).