Berlin, 8. April 2025. Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat die Gesellschafter der fija finance GmbH, ein Münchner Fintech mit Schwerpunkt auf DeFi‑Vault-Technologie, beim Verkauf sämtlicher Geschäftsanteile an die belgische Krypto-Investmentgesellschaft Keyrock rechtlich begleitet. Durch die Transaktion baut Keyrock seine Onchain-Präsenz weiter aus und übernimmt die von fija entwickelte Infrastruktur in sein Kerngeschäft im Bereich digitale Asset-Liquidität. Über die finanziellen Rahmenbedingungen der Transaktion haben die Parteien Vertraulichkeit vereinbart.
Fija finance stellt Finanzinstituten eine technische Plattform zur Verfügung, mit der sich Kryptobestände strukturiert anlegen und zinsähnliche Erträge generieren lassen. Grundlage hierfür sind Anlagestrategien aus dem Bereich Decentralized Finance (DeFi). Zentrales Element der Technologie sind smart-contract-basierte Kapitalpools („Vaults“), in die Investoren digitale Vermögenswerte einbringen, die automatisiert nach vorgegebenen Strategien verwaltet werden; die hieraus erzielten Erträge werden anteilig an die Investoren ausgeschüttet.
Mit der Einbindung von fija in die Struktur von Keyrock erhält das Münchner Unternehmen Zugang zu einer breiteren internationalen Kundenbasis sowie zu weiterer regulatorischer Infrastruktur. Keyrock beabsichtigt, die Vault-Technologie von fija international auszurollen und in ein erweitertes Onchain-Produktangebot einzubetten, um skalierbare DeFi-Lösungen für institutionelle Investoren bereitzustellen.
Das Osborne Clarke Team, das fija finance beraten hat, bestand aus Eric Romba (Banking and Capital Markets) und Max Vocke (Corporate / Transactions) sowie Giovanni Alexandrov (Corporate / Transactions).