STARK Group übernimmt österreichische Dach & Wand Handels GmbH
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Mit der Übernahme der österreichischen Dach & Wand Handels GmbH fasst die dänische STARK Group erstmals Fuß auf Österreichs Baustoffhandelsmarkt. Die Akquisition soll der STARK Group einen weiteren Schub im Bereich der spezialisierten Fachhändler verleihen, die mittlerweile etwa ein Sechstel des Unternehmensumsatzes von rund 5 Mrd. EUR ausmachen.

Die Einigung über den Verkauf der Dach & Wand Handels GmbH, hundertprozentiges Tochterunternehmen der Eternit Österreich GmbH, wurde am 11. Februar zwischen der STARK Group und der Eternit Österreich erzielt.

Mit einem Jahresumsatz von mehr als 135 Mio. EUR zählt die Dach & Wand Handels GmbH zu den führenden Baustoffhändlern Österreichs. In sieben Niederlassungen versorgt der Dach- und Fassadenspezialist mehr als 3.200 Handwerker mit Baustoffen. Der regionale Fokus liegt dabei auf den größten Städten Österreichs wie Wien, Salzburg und Graz.

„Ich freue mich sehr, 150 neue Mitarbeiter in unserem Unternehmen begrüßen zu dürfen. Es handelt sich um ein starkes Team mit Fachwissen und einer engen Beziehung zu den professionellen Handwerkern in Österreich. Das Team wird unser Geschäft in Zusammenarbeit mit unserem deutschen Dach- und Fassadenspezialisten, der Melle Gallhöfer Dach GmbH, weiterentwickeln.“, erklärt Søren P. Olesen, CEO der STARK Group.

Melle Gallhöfer gehört als führender Dach- und Fassadenspezialist seit März 2021 zum Markennetzwerk der STARK Deutschland GmbH, der deutschen Tochtergesellschaft der STARK Group.

Mit dem Verkauf der Dach & Wand Handels GmbH fokussiert sich die Eternit Österreich als Teil der Schweizer Swisspearl Group künftig noch stärker auf ihr Kerngeschäft, der Herstellung von Produkten für die Gebäudehülle.

Für die dänische STARK Group, die bereits 1896 in Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks, gegründet wurde, ist die Übernahme der Dach & Wand neben dem Deutschen Geschäft die erste Akquisitionen außerhalb der skandinavischen Länder. Auf dem deutschen Markt ist die STARK Group seit 2019 vertreten. Durch mehrere Folgeakquisitionen erwirtschaftet sie hier aktuell etwa die Hälfte des Gesamtumsatzes der Unternehmensgruppe.

Die Transaktion unterliegt den üblichen Bedingungen und Genehmigungen und erfolgt vorbehaltlich der Prüfung durch die zuständigen Kartellbehörden. Zu den finanziellen und rechtlichen Details der Transaktion geben die Parteien keine weiteren Einblicke.