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Goldman Sachs Alternatives Studie: LPs setzen auf Neuausrichtung statt Rückzug
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Limited Partners (LPs) halten an ihrem Engagement an den Privatmärkten fest, verändern jedoch die Art und Weise, wie sie ihre Portfolios aufbauen. Das zeigt eine neue Studie von Goldman Sachs Alternatives. Die „Global Alternatives Survey 2026 - The LP View: Neuausrichtung statt Rückzug“ basiert auf einer Befragung von 225 LPs und weiteren institutionellen Investoren zwischen Juni und August 2026. Die Befragten setzen verstärkt auf Secondaries, um ihre Liquidität zu steuern, bündeln ihr Kapital bei bestehenden Managern und legen die Messlatte für neue Manager höher.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 84 Prozent der LPs wollen ihre Investitionstätigkeit beibehalten oder ausweiten, wählen Strategien und Manager jedoch gezielter aus.
  • Ausbleibende Ausschüttungen sind das größte Hindernis für neue Investitionen und werden von mehr LPs genannt als im Vorjahr.
  • Geopolitik führt die Liste der Risiken zum dritten Mal in Folge an. Als stärksten Treiber des Wandels bei alternativen Anlagen sehen die LPs die KI.

Mehr als ein Drittel der LPs (37 Prozent) erwartet, mehr Kapital zu investieren als im Vorjahr, während beinahe die Hälfte (47 Prozent) das bisherige Tempo beibehalten will. Nur 11 Prozent der Befragten rechnen damit, weniger zu investieren. Der Engpass ist die Liquidität: Fehlende Ausschüttungen sind der meistgenannte Faktor, der die Pläne für neue Kapitalzusagen beeinflusst. 35 Prozent der LPs führen ihn an.

„Unsere Kunden bleiben in diesem dynamischen Risikoumfeld diszipliniert“, sagte Marc Nachmann, Global Head of Asset & Wealth Management bei Goldman Sachs. „Investoren ziehen sich nicht zurück. Sie überdenken, wo sie Kapital investieren, mit wem und zu welchen Bedingungen. Ihr Vertrauen in Private Markets ist ungebrochen, doch sie gehen selektiver vor und konzentrieren sich auf Manager, die durch aktive Wertsteigerung die angestrebten Renditen erzielen können.“

Die Umfrage ist der erste Teil einer vierteiligen Reihe. Die folgenden Ausgaben befassen sich mit General Partners (GPs), Private Credit und Alternatives for Retail.