Köln, 3. November 2026 - Die internationale Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat den Multitechnik-Dienstleister SPIE beim Erwerb der SAR ANLAGENBAU GmbH in Deutschland und Österreich umfassend rechtlich begleitet. SPIE wird im Rahmen der Transaktion 76 Prozent der Anteile an SAR ANLAGENBAU erwerben, SAR-Geschäftsführer und -Gesellschafter Arno Reisinger wird sich als Co-Investor mit bis zu 24 Prozent beteiligen.
SPIE unterstützt als europaweit führender multitechnischer Dienstleister seine Kunden bei der Energie-, Digital- und Industriewende. Mit der Übernahme erweitert SPIE sein Leistungsspektrum im Bereich Elektrotechnik für Infrastruktur- und Industrieautomatisierungsanlagen in Deutschland und Österreich.
Die übernehmende SPIE Germany Switzerland Austria mit über 20.000 Mitarbeitenden an 750 Standorten in Deutschland, der Schweiz und Österreich ist eine Unternehmenseinheit der SPIE Gruppe. Die SPIE Gruppe bietet multitechnische Dienstleistungen für Gebäude, Anlagen und Infrastrukturen und beschäftigt insgesamt 55.000 Mitarbeitende mit einem konsolidierten Umsatz von 10,4 Milliarden Euro und einem konsolidiertes EBITA von 793 Millionen Euro für das Jahr 2025.
SAR mit Sitz in Hausmening (Österreich) bietet umfassende Elektrotechnik- und Automatisierungs-Lösungen für Industrie- und Infrastrukturprojekte. Mit rund 230 Mitarbeitenden erzielte SAR im Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro.
Dr. Björn Hürten, Co-Head Corporate/M&A Germany und Global Co-Chair International Transactions Group bei Osborne Clarke: „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere langjährige Mandantin SPIE auch bei diesem rechtlich anspruchsvollen Deal begleiten und unsere tiefe Erfahrung bei komplexen, grenzüberschreitenden Transaktionen und unsere ausgeprägte Branchenexpertise einbringen durften."
Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen Vollzugsbedingungen und wird voraussichtlich Anfang 2027 abgeschlossen.
Rechtliche Beratung der Transaktion
Inhouse bei SPIE haben die Transaktion begleitet Stefan Winkler, Lennart Götz und Pascal Trilling.
Osborne Clarke hat SPIE bei der Transaktion als Lead-Counsel umfassend rechtlich beraten. Das Team unter Leitung von Dr. Björn Hürten (Corporate/M&A) umfasste Dr. Björn Hürten, Johannes Goossens, Efthimios Detsikas, Julian Baldus, Dr. Patrick Stadtbäumer, Lisa Gerards, Dr. Ladina Kierdorf (alle Corporate), Carsten Dau, Dr. Philipp Stein (alle Commercial), Annabel Lehnen, Nils-Frederik Wiehmann, Karin Blum (alle Employment), Dr. Florian Reiling, Dr. Jonas Völkel, Luisa Jakobs (alle IP), Konstantin Ewald, Jonathan Platz, (alle IT), Dr. Marc Störing, Neil Simon-Weaver, Aras Katiran (alle Data Protection), Dr. Sebastian Hack, Marco Aatz, Lea Hauser, Dr. Dominika Ropertz, (alle Competition), Conrad Wandt (Disputes & Risk), Moritz Windheuser (Real Estate), Florian Merkle, Patrick Seiler (alle Tax) und Reinhard Bunjes (Banking & Capital Markets).
In Fragen des österreichischen Rechts hat E+H SPIE beraten mit Mag. Dr. Clemens Lanschützer, LL.M., Mag. Hannah Kercz, Karin Köller, LL.M., Mag. Alexander Moser, Fabian Holzinger, LL.M., Mag. Vessela Anastassova, Lea Anna Ranftl, LL.M., Valentin Magometschnigg.